Über diesen Blog

 
Es gibt eine Art von Stille, die nicht beruhigt, sondern aufrüttelt, weil wir uns nichts mehr vormachen können. Eine Stille, die entstehen kann, wenn Schnee fällt und die Geräusche unserer oft viel zu lauten Welt dämpft. In dieser Stille kann etwas wachsen, das keine Bühne braucht: Mut. Denn wenn du merkst, dass du dich nicht hinter Wissen, Höflichkeit, Rollen oder Vorstellungen davon, wie du sein solltest, verstecken kannst, hilft nur eins: Der leise, nackte Mut, sich selbst zu begegnen und ehrlich mit sich selbst zu sein.
 
In meinem Blog schreibe ich über das, was wir sonst oft wegdrücken und lieber nicht fühlen wollen: Angst, Wut, Traurigkeit, Zweifel, Sehnsucht, Mutlosigkeit – und den Mut, all das nicht länger zu verstecken. Ich schreibe persönlich und direkt, mal nachdenklich und leise, mal unbequem und aufrüttelnd. Ich glaube daran, dass wir erst dann wachsen, wenn wir uns selbst nicht mehr belügen. Wenn wir uns zeigen, bevor wir fertig sind. Wenn wir uns aufrichten, obwohl die Knie noch zittern.
 
All diese Gefühle sind mir vertraut. Deshalb schreibe ich zuallererst über mich, meine Gedanken und meinen eigenen Weg. Ich berichte aber auch von Menschen, die ich als Heilpraktiker für Psychotherapie begleiten durfte. Menschen, die mich mit ihrem Mut, ihrer Ehrlichkeit und ihren Schritten immer wieder beeindruckt und inspiriert haben. Und weil Bücher, Filme und Musik mich oft tiefer in meine Gefühle führen, schreibe ich ab und an auch darüber.

Ich schreibe, um dir Mut zu machen, zu dir zu stehen: zu deinen Bedürfnissen, deinen Sehnsüchten, deinem Wesenskern und ja, auch zu deinen Ecken und Kanten – angepasste Menschen gibt es schließlich schon genug. Vielleicht findest du dich in meinen Worten wieder. Vielleicht entdeckst du etwas, das du lange nicht anschauen wolltest.
 
Mein Blog ist kein Ort für Perfektion. Es ist ein Ort für die Art von Mut, die in der Stille beginnt und im Sichtbarwerden weitergeht.
 
Ich werde ich. Und du darfst das auch. Vielleicht fängst du genau heute damit an. 

Mutoffenheit statt Angst-frisst-Seele-auf: Ein Plädoyer für einen entspannten und mutigen Umgang mit der Angst (vom 03.06.2026)

 Angst macht eng – aber sie zeigt auch, wo wir wachsen können. In diesem Text erzähle ich, wie ich von einer lebensbestimmenden Grundangst bis zum Fallschirmsprung meinen eigenen Weg gefunden habe. Wenn du Lust hast, deine Angst nicht mehr nur loswerden zu wollen, sondern sie als Kompass zu verstehen, lies weiter. 

Traurigkeit: Eine kleine Liebeserklärung an ein großes Gefühl (vom 28.04.2026)

Traurigkeit begleitet mich seit vielen Jahren – und sie hat mich mehr geheilt als verletzt. In diesem Text verbinde ich psychologische Theorie, persönliche Geschichte und therapeutische Erfahrung zu einer Einladung, dieses Gefühl neu zu entdecken. Vielleicht findest du darin auch etwas von dir. 

Warum Gefühle der Schlüssel zu einem sinnhaften Leben sind (vom 19.03.2026)

Viele von uns funktionieren – aber fühlen nicht. Dabei sind Gefühle kein Chaos, das man managen muss, sondern der Kompass, der uns zeigt, wer wir sind und wohin wir wollen. In meinem Beitrag erzähle ich, wie ich vom Gefühlslegastheniker zum Gefühlstrüffelschwein wurde – und warum ein sinnhaftes Leben nur möglich ist, wenn wir unsere Gefühle ernst nehmen. Vielleicht kann ich dir ja auch Lust machen, dich ein bisschen mehr zu fühlen.

Buchrezension: Untreue von Paulo Coelho      (vom 22.02.2026)

Ein Buch über Sehnsucht, Einsamkeit, Mut und die Momente, in denen wir uns selbst nicht mehr belügen können. Es zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen — auch die dunklen. Als Therapeut erlebe ich oft, wie befreiend es ist, sich selbst nicht länger zu belügen. Dieses Buch erzählt genau davon: von Mut, Ehrlichkeit und innerer Entwicklung. Es hat mich inspiriert, und vielleicht tut es das auch für dich. 

Willkommen im Warum-mache-ich-immer-diese-Scheiße-Club (vom 08.02.2026)

Wir alle tragen Muster in uns, die uns immer wieder in denselben Schmerz führen. In diesem Text erzähle ich von meinem eigenen Selbstboykott – und davon, wie ich lerne, freundlicher mit mir zu sein. Vielleicht ist es Zeit, auch deine Muster einmal anzuschauen.